Vorwort
Es ist in der KLB ein zentrales Anliegen in den Gremien und Gruppen auf allen Ebenen einen partnerschaftlichen, vertrauensvollen und grenzachtenden Umgang zu pflegen.[1] Ausdruck unseres Bemühens um einen partnerschaftlichen Umgang zwischen Frauen und Männern ist unser Bemühen um eine paritätische Besetzung der Leitungsämter[2].
Insbesondere wo Menschen unterschiedlicher Generationen zusammen sind oder Menschen mit Einschränkungen in Gruppen oder bei Veranstaltungen dabei sind, braucht es einen wachen Blick auf die individuellen Grenzen der Beteiligten, damit alle die KLB und ihre Veranstaltungen als sichere Orte erleben, an denen sie einen respektvollen Umgang und Rücksichtnahme auf ihre individuellen Bedürfnisse und Grenzen wahrnehmen.
Das Schutzkonzept will
- für die individuellen Grenzen von Menschen sensibilisieren,
- eine Kultur des Hinsehens und Hinhörens fördern,
- den Blick schärfen, wo welche Präventionsmaßnahmen nötig sind und
- für Betroffene niederschwellige Möglichkeiten aufzeigen, um kompetente Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für ihre Anliegen und Beschwerden zu finden.
Ziel ist, dass die KLB ein Raum in dem sich jede und jeder sicher fühlen kann und in seiner individuellen Situation wahrgenommen fühlt. Es darf keinen Raum für sexuelle oder gewalttätige Übergriffe geben.
Das Schutzkonzept wurde in enger Abstimmung mit den Mitarbeitenden der Diözesanstelle und dem Diözesanvorstand erarbeitet und vom Diözesanvorstand verabschiedet. Es gilt für die Diözesanebene der KLB.
[1] Vgl. § 10 der Satzung der KLB Regensburg
[2] Vgl. §11 der Satzung der KLB Regensburg
Die Grafik wurde vom Bistum Münster übernommen.

