Meditative Wanderung auf dem Besinnungsweg in Wernberg

Dienstag, 7. Juni 2016

Frau Maria Hirsch begleitete am letzten Sonntag im Mai die KLB-Gruppe Arche Noach Altendorf auf dem Weg. Sie gab der Gruppe Impulse, die den Blick nach Innen aber auch nach Außen auf die schöne Natur und unsere Oberpfälzer Heimat öffneten.

Die sieben Stationen laden die Teilnehmer ein, sich mit Jesus auf den Weg zu machen. Ausgangspunkt der meditativen Maiwanderung war die altehrwürdige St. Anna Kirche in Wernberg, nach einigen interessanten Erläuterungen über die Geschichte der Pfarrei und des Benefiziats in Wernberg, aber auch der baulichen und kunsthistorischen Geschichte des Gotteshauses machte sich die Gruppe auf den Weg. Von der Verkündigung des Herrn am Hammerbauern- Kreuz zeugt ein Holzrelief, das Helmut Egl schnitzte. Nach einem kleinen Aufstieg kam die Gruppe an eine mächtige Linde, von da aus hatte die Gruppe einen herrlichen Blick über das Naabtal. Im Schatten der Linde steht das Auswandererkreuz, daneben schuf  Keramikmeister Franz Keck eine Relieftafel, die an diesem schönen Platz zum Verweilen einlud. Es ist eine interessante Darstellung, die Maria auf dem Weg zu Elisabeth darstellt. Der Engel, der ihr die frohe Botschaft überbrachte, begleitete und beschützte sie. Blumen wachsen auf dem Weg, Maria wurde zur Blume der Schöpfung. Nun wurde der Weg fortgesetzt.  Die Geburt wurde künstlerisch von Hermann Meiller umgesetzt. Es entstand ein wunderschönes Sternenkreuz, mit einem roten Stein in der Mitte, in dem sich das Licht der Abendsonne bricht und dann hell aufleuchtet. Das Brotwunder, ein Mosaik, das die  Jugendgruppe „Pfefferkörner“ mit dem Pastoralreferenten Karlheinz Binner gestaltete, lag dann schon am Ufer der Naab. Beim Kinderhaus in Wernberg machte die Gruppe noch einmal Rast. Eine schöne Glastafel „Jesus segnet die Kinder“, mit Zeichnungen der Kinder und eine Bibelgeschichte für Kinder, von der kleinen Maus Hosianna wurden von Fr. Hirsch vorgetragen. Die letzte Station führte die Gruppe auf den Friedhof. Am Fuße des Kalvarienberges, etwas neben einen uralten Wurzelstock, steht ein von Maria Hirsch in Glas gearbeitetes Bild. Im Mittelpunkt des Auferstehungsbildes steht das Erlöserkreuz, aus dessen Stamm der Baum des Lebens wächst. Wer zu Jesus kommt, steht im Licht.
Mit einem kleinen Geschenk, einen selbstbemalten Stein oder einer selbstgemalten Karte bedankte sich Frau Hirsch bei jedem einzelnen Teilnehmer fürs Mitgehen und Mitmachen. Die Landvolkgruppe Altendorf bedankte sich bei Fr. Hirsch für den schönen Nachmittag ebenfalls mit einem kleinen Geschenk und ließ den Nachmittag gemütlich im Landgasthof Burghardt im Biergarten ausklingen. Alle Teilnehmer waren sich einig, der Besinnungsweg, den Wernberger Menschen mit so viel Liebe und Hingabe schufen, war wunderschön und ein wirklich lohnendes Ziel.

 

Bildnachweis:  Thomas Salzl, Fr. Hirsch erklärt das Auferstehungsbild am Friedhof
Bildnachweis: Thomas Salzl,  Station „ Den du o Jungfrau geboren hast“ Wenn die Abensonne die Kugel erhellt, spürst Du Pilger das Licht der Welt.“ Fr. Hirsch unterwegs mit der Gruppe