Landvolk-Vorstandschaft zur Verabschiedung angereist

Donnerstag, 14. Januar 2021

Diözesan-Seelsorger war ihr Sternenträger

Moosbach. (gi) Aus vielen Teilen der Diözese sind die Mitglieder der Vorstandschaft der Katholischen Landvolkbewegung der Diözese Regensburg nach Moosbach angereist. Sie wollten ihren ehemaligen Diözesan-Landvolkpfarrer Udo Klösel verabschieden. Weil dies durch eine Diözesan-Versammlung nicht möglich war, führte es ihr Diözesan-Vorsitzender Max Hastreiter aus. Eine festlich geschmückte Kirche sei der passende Rahmen. „Als Familien-Gemeinschaft waren wir unterwegs mit Höhen und Tiefen und mit vielen schönen Gelegenheiten zu Veranstaltungen. Der Sternenträger warst Du Udo“, sagte Hastreiter.

Vor drei Jahren am 26. September 2017 hatten sie die erste Vorstandssitzung mit ihm. Pfarrer Udo Klösel wurde dann am 22. Oktober 2017 bei der Diözesan-Versammlung zum Diözesan-Seelsorger für Landvolk und Landjugend gewählt. Der Vorgänger Christian Kalis hatte sie an Klösel übergeben. In den drei Jahren sei viel passiert, meinte Hastreiter. Klösel war sehr oft auf Bundes- und Landesebene unterwegs, um das Regensburger Landvolk zu vertreten. Bei Herbst- und Frühjahrskonferenzen und vielen anderen Terminen. Bei der Landvolkshochschule Niederalteich, dem Netzwerk Kirche und Land war er auch oft zu Gast. Eine besondere Veranstaltung war die Ökumenische Landkonferenz am Volkersberg, wo er mit teilnehmen durfte. Der Seelsorger habe auch das Treffen mit dem Bischof zum Besuch eines Bauernhofes organisiert. Eine große Aktion war die internationale Grüne Woche 2019 in Berlin, wo die Katholischen und Evangelischen einen Stand bei IGW inne hatten. Pfarrer Klösel sorgte für die Vorbereitung und Organisation und habe am Stand die Kirche vertreten. Ein weiteres Thema war die Europa-Kampagne. Der Geistliche habe sich bemüht durch Vorträge dies in die Gruppen auf verschiedene Ebenen hinaus zu tragen. Den europäischen Heiligen habe er sich angenommen und den Leuten nahe gebracht. Mit einem Europa-Quiz versuchte er spielerisch Europa kennen zu lernen. Dann kam die Coronazeit. Er erinnerte, dass ihr Seelsorger während Corona im Frühjahr versucht hatte, durch einen Kreuzweg die Schöpfung in den Gruppen bzw. den Menschen nahe zu bringen. Zwei wichtige Veranstaltungen waren die Eröffnungs- bzw. Schlussveranstaltung zur Amazonien-Synode in Regensburg. Zwischendurch habe der Seelsorger Referenten zu Misereor eingeladen und Veranstaltungen organisiert. Es gäbe noch vieles zu sagen, führte Hastreiter aus.

Ihr Seelsorger Klösel war nicht nur für das Landvolk, sondern auch für die Landjugend unterwegs, und habe viele Kilometer zurückgelegt. Die geplante Fahrt nach Straßburg ist der Pandemie zum Opfer gefallen. Durch seinen Rücktritt am 2. November, war es nicht möglich den Diözesan-Seelsorger Udo Klösel zu verabschieden. Sie alle vom Diözesanvorstand möchten ihn ein herzliches „Vergelt´s Gott“ sagen für die Zeit, der er sie engagiert begleitet hat. Sie wünschten ihm weiterhin alles Gute und ein segensreiches Wirken in der Pfarrei Moosbach. Großen Applaus gab es von ihnen und den Kirchenbesuchern. Die Diözesan-Vorsitzende Christine Reitinger überreichte an den scheidenden Diözesan-Landvolkpfarrer ein Paket mit regionalen Spezialitäten. Pfarrer Udo Klösel bedankte sich herzlich für die lieben Worte und für das Geschenk.

Hastreiter hatte das neues Aushängeschild vom Landvolk mitgebracht und in der Kirche aufgehängt. Ihr aktuelles Thema: Klima-Gesellschaft-Mensch „Leben im Wandel – wir handeln“. Dieses Thema sei sehr wichtig für uns alle und breit gefächert. Damit versuchen sie als Landvolk viele Menschen anzusprechen.

Diözesan-Landvolkpfarrer Udo Klösel wurde von der Vorstandschaft der Katholischen Landvolkbewegung mit Ernestine Gietl, Nabburg; Diözesan-Vorsitzenden Christine Reitinger, Haindling; Sabine Kuran, Püchersreuth; Diözesan-Vorsitzenden Max Hastreiter, Gleißenberg und Manfred Kellner, Albersrieth (von links) verabschiedet und mit einem Vergelts´s Gott gedankt.