Landvolk mit Stadtförster in Wäldern um Weiden unterwegs

Mittwoch, 28. Oktober 2020

Auf Einladung der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) zeigte der Weidener Stadtförster Wolfgang Winter bei einer Waldbegehung auf, mit welchen Problemen der Wald zu kämpfen hat. „Der Borkenkäfer zerstört den Wald, das Rehwild frisst die Zukunft“, prophezeite Winter. Gefräßiges Wild, zu heiße Sommer mit langen Trockenperioden, zu laue Winter, Käferbefall und zu trockene Böden setzen dem Wald enorm zu.

Die skandinavischen und sibirischen Baumarten wie Fichte, Kiefer und Lärche würden den Klimawandel auf Dauer nicht mitmachen. Und dennoch könne man, trotz der heißen Sommer, nicht auf Mittelmeer-Baumarten umsteigen, weil es in unseren Breitegraden in den Wintermonaten Frost gibt.

Sinnvolle Forstwirtschaft, Holz produzieren, Holz ernten und auf den Flächen gleichzeitig Naturschutzfunktionen erfüllen – das sei ein Lösungsansatz.

Um den nachfolgenden Generationen ein ökologisch wertvolles Waldgebiet zu hinterlassen empfiehlt der Stadtförster: „Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern kaufen und viel Wildbraten essen“.

von Franz Völkl

Bild: fvo
Das Kreis-Landvolk bei der Waldwanderung mit Stadtförster Wolfgang Winter (links) in den Wäldern um Weiden.

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