Bildungswerk

Das "Bildungswerk Ndb./Opf. KLB e.V." wurde im Jahr 1971 vom damaligen KLB-Diözesanvorstand gegründet.

Eingebunden in die Katholische Erwachsenenbildung im Bistum (KEB) bietet es eine Vielzahl von Veranstaltungen, Seminaren und Aktionen, insbesondere im ländlichen Raum an. Von Tirschenreuth bis Dingolfing, von Pfaffenhofen bis Cham ist eine große Bandbreite an Themen und Ereignissen geboten, die zum größten Teil von Ehrenamtlichen vorbereitet und durchgeführt werden.

Im Veranstaltungskalender finden sie die aktuellen Termine des Bildungswerks.

Kontakt: über die KLB-Diözesanstelle, Tel. 0941 / 597 - 2278, Mail klb@bistum-regensburg.de


Themenverzeichnis

Themen von Landvolkpfarrer Udo Klösel

„Aus ER macht SIE – die neue Einheitsübersetzung der Bibel“
Vortrag mit Diskussion
Seit Anfang 2017 gibt es die neue Einheitsübersetzung der Bibel.
Warum ist sie entstanden? Was wurde wie verändert? Was steckt dahinter?

„Sind wir nicht alle (ein bisschen) HEILIG?!"
Einkehrtag oder Vortrag mit Diskussion
Wie aktuell ist der Begriff HEILIG? Was meint HEILIG in der Bibel?
Was ist mir HEILIG?  Was ist anderen HEILIG?
„Land und Leute“ - Land und HEILIGE - Gemeinschaft(en) der HEILIGEN


Themen von geschäftsführendem Bildungsreferent Klaus Hirn

Schwerpunktthema
„Leben im Wandel – wir handeln. Klima – Gesellschaft – Mensch“

Klaus Hirn kann zum neuen Schwerpunktthema angefragt werden. Es gibt verschiedene Aspekte, die passend für die Bildungsveranstaltung vereinbart werden können, z.B.:

  • Stecken wir in der „Klimakrise“ - was sind die „harten“ Fakten zum Klimawandel?
  • Was kommt noch auf uns zu? Digitalisierung, Biotechnologie, Künstliche Intelligenz, „Neue Arbeitswelt“ verändern unsere Gesellschaft. Perspektiven für die Zukunft.
  • Im ständigen Wechsel und in der Beschleunigung als glaubende Personen einen tragenden "Standpunkt" gewinnen.

Immer soll es zum Schwerpunktthema auch eine Diskussion und praktische Ansätze geben.

Früher Ehrenamt, heute mein Projekt - alles neu beim Engagement für Dorf, Kirche und Gesellschaft?
Wir haben so viel Freizeit wie nie zuvor. Und wollen neben dem Entspannen und Erholen auch etwas Sinnvolles tun: für die Nachbarschaft, die Umwelt, Flüchlinge und und und ...
Es gibt viele neue Initiativen und Angebote Gutes zu tun - befeuert durch die schnelle Kommunikation im Internet. Verbände, Vereine, Gruppen vor Ort bleiben nicht verschont von Wandel und Beschleunigung. Die "Megatrends" wie Digitalisierung und Individualisierung schlagen auch hier durch und stellen manche alte Strukturen in Frage. Wie läßt sich Engagement heute gewinnbringend organisieren und vor allem: wie macht es Freude?

Angebot zur Teamentwicklung

Für Vorstands- und Kreisrunden gibt es auch das Angebot von Klaus Hirn, sich Zeit zu nehmen und das eigene Team und die ehrenamtliche Arbeit anzuschauen. Das kann ein Abend sein, ein Vormittag oder ein ganzer Tag! In einer moderierten Runde, eventuell mit Methoden angereichert, können neue Ideen und Perspektiven gefunden werden – damit die Zusammenarbeit Freude macht und noch mehr persönlichen Gewinn bringt.

„Wer hat meine Zeit in der Hand?“
Wenn es wieder hektisch wird, gibt es den Spruch: „Gott hat die Zeit erschaffen, von Eile hat er nichts gesagt.“ Und doch scheint es im Alltag so zu sein, dass der Mensch für die Ruhe nicht geschaffen ist.
Oft kommt es dahin, dass ihn Zeitdruck erschöpft und unzufrieden, krank und unglücklich macht. Anhand von Impulsen, kurzen Bibeltexten, Liedern gehen wir der Frage nach: wie kann ich (wieder) mehr spüren, dass Gott genug Zeit – auch für mich erschaffen hat?

Gerne bringt Klaus Hirn auch sein Namenspatron und unseren Verbandspatron Klaus von Flüe mit: wie kommt man näher an diesen sperrigen Heiligen, der den Ausstieg plante, Partnerschaft und Familie anders lebte und mit starker Ausstrahlung Frieden gepflanzt hat? Auf dem Hintergrund der Biographen von Klaus und seiner Frau Dorothea schauen wir unsere Zeit und das eigene Leben an.


Themen von Landvolkreferentin Gertrud Binner:

„Den Jahreskreis feiern als naturverbundene Christen“
Als Landbewohnern spüren wir deutlich, wie harmonisch unsere christlichen Feste in den Ablauf der Natur eingepasst sind. Gerade in unserer hektischen Zeit tut es gut, diese Rhythmen und Kreisläufe wieder mehr in unseren Alltag zu integrieren. Dies ist besonders – aber nicht nur – für Familien mit Kindern eine echte Bereicherung.
Vortrag mit praktischen Tipps und Diskussion.

„Waldwipfelhonig, Lindenblüten und Ahornblattsalat -  
Bäume haben viel mehr zu bieten als Möbelholz und Christbäume“

Mit unseren heimischen Bäumen hat Gott wahre Meisterwerke geschaffen. Hier gibt es viel Neues zu entdecken und altes Wissen wiederzubeleben.
Vortrag für drinnen (zu jeder Jahreszeit) oder auch draußen in der Natur.

„Gesegnete Kräuter, heilkräftig und gesund“
Kräuter spielen in allen Kulturen und auch in der christlichen Tradition eine große Rolle. Immer mehr Menschen wissen sanfte Heilmethoden und gesunde Ernährung zu schätzen.
Vortrag mit „echten“ Wildkräutern zum Anfassen (oder Bildern, je nach Jahreszeit).

„Die schöpferische Kraft in uns neu entdecken“ -
Die Seele will sich entfalten, der Geist Ideen spinnen und die Hände wollen etwas verwirklichen. Anleitung und Anregungen zum Kreativ werden, z. B. mit Papier oder mit Naturmaterial.

„Partnerschaftliche entwicklungspolitische Ansätze am Beispiel der Senegal-Projekte von ASDI, ILD, BMZ und KLB Regensburg
Die KLB Regensburg legt seit vielen Jahren besonderen Wert auf den partnerschaftlichen Austausch mit den Menschen in der Casamence.
Bildervortrag mit besonderem Schwerpunkt auf dem neuen Projekt zur Förderung der ländlichen Entwicklung im Bereich Imkerei und Gartenbau.


Themen von Landvolkreferentin Elisabeth Sternemann

Klimaschutz  - bringt ja eh nix!?
Ist der Klimawandel noch beherrschbar? Und wenn ja, ist das unsere Aufgabe, oder sind nicht eher die wirklich großen Klimasünder gefragt?
Plastiktüten zu verbieten, bringt sicher nicht den durchschlagenden Erfolg, und ob das Engagement jedes einzelnen reicht, um eine erkennbare Wirkung zu erzielen, ist fraglich. Was also können (und müssen) wir tun?
Inzwischen gibt es viele Initiativen und Projekte, die mehr sind als ein Tropfen auf den heißen Stein. Wir wollen schauen, was wir uns von erfolgreichen Ideen abschauen können und gemeinsam persönliche, verbandliche und politische Maßnahmen entwickeln, die wirksam sind.   

Zwischen Bauern-Bashing und berechtigter Kritik
Die einen jammern, die anderen meckern genau darüber. Was ist da los? Landwirte haben das Gefühl, für Klimawandel, Artensterben und alle möglichen Formen der Umweltzerstörung verantwortlich gemacht zu werden. Verbraucher hingegen haben das berechtigte Interesse nach einer intakten Umwelt, für die jeder(!) seinen Beitrag leistet.
Und wenn beide Gruppen dann überhaupt miteinander reden, kracht es, auch in der KLB. Dazwischen „die“ Medien, die angeblich alles nur noch schlimmer machen.
Wie schaffen wir es, eine Gesprächskultur zu entwickeln, die statt Konfrontation nach gemeinsamen, konstruktiven Lösungen sucht? Und wie schaffen wir es, als Verbraucher oder Landwirte selber wieder beweglicher im Kopf zu werden?