50.-Jähriges Jubiläum KLB Viehhausen

Montag, 8. Oktober 2018

Viehhausen: „Unter dem Motto „einfach Mensch sein und den Umgang mit Menschen lieben“ stand das 50-jährige Jubiläum des Familienkreises Viehhausen. Pfarrer Dr. Charles Bangala, Diözesanlandvolkpfarrer Udo Klösel und  Diakon Berthold Schwarzer stellten den Jubiläumsgottesdienst unter das Thema „wer glaubt ist nie allein“. Die musikalische Umrahmung durch den örtlichen Kirchenchor und die Fürbitten von Familienkreismitgliedern verliehen dem Festgottesdienst einen besonders würdigen und feierlichen Rahmen. Höhepunkt des Festgottesdienstes war die Weihe der neuen Fahne durch die Geistlichen die sich der Familienkreis als „Geburtstagsgeschenk‘“ gemacht hat und die dem christlich geprägten Verein nach außen weiterhin eine hohe Identität und  Wahrnehmung verleihen soll, so die Worte von Pfarrer Dr. Bangala. Dieser Segnungsakt wurde am Ende des Festgottesdienstes von den Kirchenbesuchern im vollbesetzten Gotteshauses mit viel Beifall bedacht. Für die Anschaffung der Fahne gab es einen finanziellen Zuschuss von der Gemeinde, der örtlichen Raiffeisenbank, der Frauengemeinschaft Viehhausen und der KLB. Ute Reinold vom Vorstandsteam formulierte zu Eröffnung des Festaktes im Klosterstadl die Frage „Familienkreis, braucht`s des heutzutage noch? „ Diesen Gedanken räumte  Reinold aus als sie feststellte, dass die Praxis, d.h. der Zuspruch sowie der Zulauf zur heute gefeierten christlich geprägten Gemeinschaft von rund einhundert Familien  im Ort, die Existenzberechtigung  des Familienkreises bestätige.

Der Familienkreis hat seinen Platz inmitten der Ortsbevölkerung gefunden, so Reinold, dies zeigen fünf Jahrzehnte erfolgreiche Vereinsgeschichte. Für ein Mitmachen sind keine spartenbezogenen Fähigkeiten und Talente wie beim Sportverein oder beim Musikverein erforderlich sagte Reinold. Die Zugehörigkeit beim Familienkreis erfordere gute menschliche Qualitäten und die Lust auf zwanglose gemeinsame Aktivitäten die natürlich auch von kirchlichen und gesellschaftlichen Themen geprägt sind. Jahreshöhepunkte sind z.B. das regelmäßige Sommerzeltlager der Familien im Klostergarten mit regelmäßig 120 bis 150 Teilnehmern. “ Kommen Sie zu uns, wir sind alle überzeugt von der Gesellschaftsform Familie und von der Idee das Familiäre sowie  gemeinsame  Interessen, Themen und Problemstellungen zu teilen, so der Aufruf von Reinold an die Festgäste. Selbstverständlich sei man gut vernetzt mit anderen Vereinen im Ort und bearbeite  mit diesen verschiedene Themen gemeinsam. Das Programm orientiere sich neben Familienthemen auch am Kirchenjahr zu denen man jahreszeitbezogene Aktionen im Advent zu Ostern etc. veranstalte, führten Ute und  Markus Reinold aus. Man verstehe sich insgesamt  als Bildungs- und Aktionsgemeinschaft erläuterte Ute Reinold. Dank gebühre den fünfunddreißig Gründungsehepaaren im Ort die begleitet vom damaligen Pfarrer Albin Ulrich den Mut hatten, Ende März 1968  nach dem Leitspruch „wir sind wer“,  Neues zu wagen und ja zu sagen zur Gründung einer von christlichen Werten geprägten Gemeinschaft, die über fünf Jahrzehnte den Begriff „Familie“ gelebt und fortentwickelt“ haben. 

Ein großes Lob gebühre hier dem Gründungsvorsitzenden Peter Beckmann der den Familienkreis über siebzehn Jahre hinweg gemäß den Leitlinien lebendige Christen und gesunde Familien in solidarischer Gemeinschaft  nachhaltig geprägt hat, sodass am heutigen Tage das denkwürdige Jubiläum gefeiert werden kann so, Elisabeth Gassner Diözesanvorsitzende und Klaus Hirn Bildungsreferent der Katholischen Landvolkbewegung der der der Familienkreis angegliedert ist. Die Schwerpunktthemen wie z.B. Erziehung und Zusammenleben denen sich der Familienkreis widme, sind auch noch nach fünfzig Jahren aktueller denn je und immer begleitet von gesellschaftlichen Veränderungen zu bearbeiten, sagte Gassner und Hirn. Bürgermeister Patrick Grossmann stellte fest, dass der Familienkreis als eine feste Institution den Zusammenhalt in Viehhausen präge. Die „68-sechziger vor Ort“ waren friedlich, dennoch aber standen die Zeichen auf Aufbruch. Es wurde eine Gemeinschaft gegründet, die für Themen, die Familien bewegen offen ist. ER selber sehe das zwanglose Gemeinschaftsleben nach dem Motto „einfach Mensch sein“ als Bereicherung und befruchtend. Zurecht ist der Familienkreis  im Ortsleben sehr gut akzeptiert ist wie die rege Teilnahme der Bevölkerung an den Jubiläumsfeierlichkeiten zeige. Wenn in Viehhausen gefeiert wird, dann  aber „g`scheit und mit Pauken und Trompeten“  sei die  Devise im Ort so Grossmann. Ein Festzug, angeführt von der Blaskapelle geleitete die Mitglieder des Familienkreises mit der neuen Fahne, durchs Dorf zum Feiern in  den Klosterstadl. So selbstverständlich eingebettet in die Mitte der Vereins- und  in die Fahnenabordnungen der weiteren Ortsvereine spüre man, dass die Arbeit des Familienkreises im Dorf geschätzt ist, sagten  Ute und Markus Reinold vom Vorstandsteam.  Dies mache auch ein wenig stolz und beflügle zum Weitermachen. Das anschließende gemütliche Beisammensein bei Kulinarischem gestaltete musikalisch die Blaskapelle Viehhausen (lpe).

Zum Bild: Gründungsmitglieder, mit Pfarrer Dr. Bangala, Landvolkpfarrer Udo Klösel, Diakon Berthold Schwarzer, Diözesanvorsitzender Elisabeth Gassner, Bildungsreferent des KLB Klaus Hirn, Bürgermeister Patrick Grossmann und Vorstandsmitglieder des örtlichen Familienkreises

Vorstandsteam Familienkreis Viehhausen:
Ute und Markus Reinold, Diakon Berthold Schwarzer , Isabella Birk-Gruber,  Daniela Karl, Jürgen Gold;

Oktoberaktionen: Kürbisschnitzen und Suppenfest mit Lagerfeuer und Stockbrot;