Die Schwarzach – Von der Quelle bis zur Mündung

Montag, 16. April 2018

Im Rahmen des Ortsjubiläums 900 Jahre Altendorf hat die KLB Altendorf Josef Merkl als Referenten gewinnen können und zu einer Multivisionsshow ins Haus der Pfarrgemeinde eingeladen. Im gut gefüllten Pfarrsaal eröffnete Josef Merkl den Anwesenden, den Blick für die Schönheit des Schwarzachtales. Er zeigte Bilder von der Quellorten der bayerischen und böhmischen Schwarzach. Auf böhmischer Seite liegt der Quellort nördlich von Nemanice in einem jungen Birkenwald. Auf bayerischer Seite gibt es einen gefassten Quelltopf bei Stadlern. Die Zuschauer verfolgten den Flusslauf mit seinen natürlichen Flussbett. Smetanas „Die Moldau“ umrahmt die Bilderschau musikalisch. Die Bilderreise eröffnete den Blick für die Schönheit der Flusslandschaft, der Stauseen, besonders beeindruckend sind die Bilder vom Eixendorfer Stausee, der 2016 abgelassen wurde. Alte Straßen, Wurzelverflechtungen kommen zum Vorschein. Die ruhenden Granitbuckeln im wildromanischen Murntal, der Fluss zu allen Jahreszeiten, bei Rauhreif, Eisgebilde, das frische Grün im Frühjahr, ein Regenbogen der sich über das Tal spannt, die beschaulichen Ortschaften mit ihren markanten Kirchtürmen, die sanften Hügel, die der gemächlich dahinfließende Fluss hinter sich lässt. Die unzähligen Meandern, die der Schwarzach ihr besonderes Gepräge geben. Und der Zusammenfluss mit der Naab bei Schwarzenfeld, direkt unter der Autobahnbrücke der A93.

Die Teilnehmer des Abends wurden in der Pause von der KLB „Arche Noach“ Altendorf mit saisonellen Häppchen und Getränken verwöhnt. Als kleines Dankeschön erhielt Josef Merkl ein Glas Altendorfer Bienenhonig. Die Schwarzach ist  für Altendorf ein ortsprägender Fluss, der die Ortschaft in ihrer 900 jährigen Geschichte meist ruhig fliesend begleitete.

Bild: Josef Merkl