Jahreshauptversammlung der KLB-Ortsgruppe Tirschenreuth

Dienstag, 3. April 2018

Eine großartige Bilanz konnte der Vorsitzende der Kath. Landvolkbewegung (KLB) bei der Jahreshauptversammlung ziehen. Bernhard Bäuml war mächtig stolz auf die sichtlich verjüngte Gruppe, die allerhand Aktionen im Laufe des vergangenen Jahres durchführte. Neben interessanten Informationsveranstaltungen kam das gesellige Leben für die jungen Familien und die Ältern nicht zu kurz. Die finanzielle Unterstützung für hilfsbedürftige Gruppen und für das Partnerland Senegal sah  Manfred Kellner vom Diözesanverband und Kreisvorsitzender der KLB Neustadt/WN besonders positiv und konnte dies im anschließenden Lichtbildervortrag vor Augen führen. Geistlicher Beirat Kaplan Paul Gebendorfer lobte auch die gute funktionierende Gemeinschaft der KLB Tirschenreuth.

In der Rückschau  erwähnte Vorsitzender Bernhard Bäuml besonders die aufwendigen aber auch gewinnbringenden Aktionen. Dies beginnt wie alle Jahre mit der Christbaumsammlung, wo 8 Gespannfahrzeuge mit 25 Helfern die nicht leichten Bäumchen aufladen und anschließend häckseln. Die eingenommenen Spendengelder werden gleich im Anschluß an hilfsbedürftige Gruppen verteilt, diesmal ging es an die Behindertengruppe Rasselbande und an den Caritas Kinderhort. Dies sind pro Jahr rund 1000 Euro und summiert sich auf die gesamte Zeit auf ca. 25.000 Euro. Auch der Verkauf der Minibrote zum Erntedankfest ergibt alle Jahre einen stattlichen Erlös, der von der KLB auf 500 Euro aufgestock und dann immer für Hilfsprojekte im Partnerland Senegal wertvolle Hilfe leistet. Auch diese ergibt zusammen ca. 15.000 Euro. Ein Familenbrunch, ein Fahrradausflug ins Waldnaabtal und das Kirwaessen tragen zum gesellige Vereinsleben bei.

Dass die Spendengelder für Senegal gut angelgt sind zeigte Manfred Kellner auf. Zusammen mit einer kleinen Delegation des Diözesanverbandes der KLB Regensburg konnte er sich selbst in dem westafrikanischen Staat umsehen, wie die Menschen davon profitieren. Mit Wasserpumpen konnten Felder und Obstplantagen fruchtbarer gemacht werden, Reismühlen halfen das Nahrungsmittel besser zu vermarkten und mit Nähmaschinen konnten Frauen besonders gut arbeiten. Die Bevölkerung dort zeigt sich auerordentlich dankbar für diese Unterstützung und wurden daher bezsonders herzlich in Empfang genommen. Die Gelder werden als Kleinkredite gewährt und können so mehrfach eingesetzt werden. Die KLB-Gruppen der Diözese Regensburg leisten damit über viele Jahre einen ganz wichtigen Beitrag der Entwicklungshilfe. Die Menschen dort können ihre Lebensgrundlagen aufbauen, leben daher zufrieden und brauchen sich nicht auf die weite Reise in ein scheinbar gelobtes Land nach Europa aufmachen, so der Referent.

Text zum Bild: Die Vorsitzenden Bernhard Bäuml (li) und Resi Konrad (2.v.li) übergeben zusammen mit der Kassiererin Roswitha Kraus(re.) eine Spende aus dem Erlös der Minibrotaktion von 500 Euro an Manfred Kellner, der diese Mittel wieder genauso hilfreich über die Diözese an ihr Partnerland Senegal weiterleiten wird.

Text und Bild von Herbert Konrad (kod)