Fastenessen der KLB eine Gelegenheit der gesellschaftlichen Begegnung

Dienstag, 3. April 2018

Niedermurach. (jb) "Heute schon die Welt verändert?" ist das Motto der diesjährigen Misereor-Fastenaktion. Dazu wollte auch die Katholische Landvolkbewegung (KLB) Niedermurach ihren Beitrag leisten und hatte zum Fastenessen eingeladen. KLB-Vorsitzende Monika Gillitzer freute sich über die vielen Besucher, die mit ihrer Teilnahme Misereor-Projekte in Indien unterstützen, deren Ziel es ist, den Ärmsten ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

Ihr besonderer Gruß galt Pfarrer Herbert Rösl, Ruhestandspfarrer Max Stigler, Bürgermeister Martin Prey sowie Stephan Bollinger, der - wie schon seit vielen Jahren - wieder "Eine-Welt-Waren" anbot. Großen Dank richtete Monika Gillitzer an die Sachspender: die Metzgerei Pirzer für die Würstel, die Familie Urban für Kartoffeln und Karotten, die Bäckerei Schmid für das Brot sowie die Metzgerei und Gaststätte Gillitzer für die Benutzung der Küche zur Zubereitung der Speisen. Ihr Dank galt auch allen Helferinnen und Helfern, die mit Vorbereitungsarbeiten, Kuchen backen und zubereiten des Essens zum Gelingen beigetragen haben. Eine beachtenswerte Gemeinschaftsleistung von Spendern und fleißigen Händen, die auf wohlwollende und spontane Zusagen beruht und nicht als Selbstverständlichkeit zu sehen ist.

Die Besucher ließen sich die schmackhafte Kartoffelsuppe mit Würsteleinlage gut schmecken, so frei nach dem Motto "Essen, damit andere leben können". Außerdem gab's noch Kaffee und Kuchen und für die Kinder ein Nudelgericht. Für die Kinder war zudem eine Spielecke eingerichtet, von der sie ausgiebig Gebrauch machten. Das Fastenessen hat sich inzwischen zu einem Familientreff entwickelt,  bei dem sich der Nachwuchs in der geräumigen Mehrzweckhalle spielerisch beschäftigen kann, während die Erwachsenen Gelegenheit haben, sich weitgehend ungestört gesellschaftlichen Begegnungen und guten Gesprächen zu widmen. Alle Beteiligten am Fastenessen - Spender, Helfer und Gäste - setzten hier ein deutliches Zeichen der persönlichen Verantwortung gegenüber der Armut dieser Welt.

Die KLB hatte natürlich auch an die Kinder gedacht, welche von einer Kartoffelsuppe nicht so begeistert waren und sich deshalb bevorzugt ein Nudelgericht abholten.